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Hackbrett
Unsere Form des Hackbretts (auch Salzburger Hackbrett genannt)
wurde als Melodieinstrument in den vierziger Jahren des letzten
Jahrhunderts von Tobi Reiser entwickelt. Dabei hatte er zunächst
nur an einfache Volksmusikmelodien gedacht. Um diese einfacher und
besser spielen zu können, ließ er ein Instrument mit übersichtlicher
Tonreihe bauen.
Allerdings fand das neuentdeckte Hackbrett innerhalb kürzester Zeit
so viele Anhänger, dass sich damit die Einsatzmöglichkeiten auf
jedes musikalische Gebiet ausdehnten.
Einerseits wurden Hackbrett-Sonaten aus dem 17. und 18. Jahrhundert
ausgegraben, andererseits nahmen sich Komponisten der neuen
klassischen Musik dieses Instruments, das zu Leopold Mozarts Zeiten
noch als "Faschingsinstrument" bezeichnet wurde, an. Das
Hackbrett (wenn auch in anderen Formen) findet sich in der
traditionellen Musik vieler Länder überall auf der Welt, so dass
die Spielmöglichkeiten auch unseres Hackbretts weit über das
Nachspielen der alpenländischen Volksmusik hinausgehen.
An der Pierre-van-Hauwe-Musikschule wird es in fast jedem Bereich
eingesetzt: Als Anfangsinstrument im Elementarunterricht, in den
Instrumentalklassen und im Orchester.
Der schnelle Anfangserfolg reizt aber nicht nur Kinder und
Jugendliche, sondern auch solche Erwachsene, die immer schon mal ein
Instrument lernen, sich aber die mühsame 1. Lernphase nicht
antun wollten.
Lehrer
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